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Siehe auch: Kategorie Hardware
Die wichtigste Komponente ist der Core. Dieses ist der LinuxMCE Hauptrechner auf dem alle Anwendungen laufen. Ein guter Pentium 4 mit mindestens 80 GB Festplattenspeichen und zwei Netzwerkkarten (vorzugsweise Gigabit-LAN) ist meistens ausreichend. Ein High-End Rechner mit RAID-5 Festplattenverbund ist ideal.
Am besten ist es einen PC als reinen Core einzurichten. Man kann diesen Rechner irgendwo verstecken und ohne Monitor betreiben. Wenn man nur einen Rechner einsetzt, wird dieser als Hybrid, also Core und Media Direktor bezeichnet. Dieser Hybrid erfordert auf jeden Fall einen Anschluss an den Fernseher.
Media Direktoren (MD) sind Rechner mit Anschluss an einen Fernseher (z.B. S-Video oder Conposite). Soundausgänge zu den Lautsprechern, aus einer guten Soundkarte, sind ebenso wichtig. Die MDs geben Musik und Videos die auf dem Core, auf Network Attached Storage (NAS) oder anderen MDs gespeichert sind wieder. Die Ausgabe auf dem Fernseher und den Lautsprechern kann ein beeindruckendes multimediales Erlebnis sein.
Hier gibt es einige Beispiele für einen Media Direktor Rechner
Orbiters sind High-Tech-Fernbedienung. LinuxMCE unterstützt davon mehrere Arten z.B. Standard PCs, Drahtlose Tablet-PCs, PDAs, Mobiltelefone mit dem Betriebssystem Symbian und Windows Mobile oder über ein Web-Interface von allen Rechnern im LinuxMCE Netzwerk, sogar über das Internet ist der Zugriff per Web-Interface möglich (Erfordert eine Benutzerauthentifizierung).
Eine Alternative zu einem Core mit viel Speicherplatz, ist das speichern von Dateien auf einem Network Attached Storage (NAS)-Server. Man kann auf diese weise große Musik- und Videosammlungen speichern. LinuxMCE kann auch Fernsehsendungen und Aufnahmen einer Videoüberwachung aufzeichnen, beides benötigt viel Speicherplatz. Ein Beispiel für ein NAS ist die Buffalo Terastation.
Dies sind Beispiele für Geräte die einen Controller benötigen genannt gc100. Der gc100 erlaubt diesen und anderen Geräten über eine serielle Schnittstelle (z.B. Alarmanlagen) oder eine Infrarot Schnittstelle (z.B. Fernseher) über das Netzwerk mit dem LinuxMCE Core verbunden zu werden.
Wenn LinuxMCE einmal installiert ist, kann man es wie ein Gerät behandeln. Einstecken, einschalten und alleine lassen. Man muß nicht einmal Software auf dem PC installieren der als Media Direktor dient. Wenn dieser PC mit dem LinuxMCE Netzwerk verbunden ist kann man ihn normalerweise so einstellen, das er automatisch das Media Direktor System vom Core lädt wann immer man ihn als Media Direktor benutzen will. Die übrige Zeit kann der Rechner mit seinem normalen Betriebssystem von der Festplatte gestartet werden.
Der LinuxMCE Core muß als DHCP-Server für das Netzwerk eingerichtet sein, damit man sowohl die Plug 'n' Play Dienste als auch das Netwrk-Boot benutzen kann. Der Core dient als Bridge zwischen dem externen und dem internen (linuxMCE) Netzwerk. Damit dies funktioniert ist es besser eine Dual Netzwerkkarte im Core zu haben – eine für das externe Netzwerk (das kann eine Internetverbindung oder nur das Heimnetzwerk sein) und eine für das interne LinuxMCE Netzwerk (hier werden alle LinuxMCE Geräte angeschlossen. Der LinuxMCE Core dient als beides DHCP-Server und Firewall für das interne Netzwerk.
Man beachte das man ohne weiteres Rechner außerhalb des LinuxMCE Netzwerks anschließen kann, einfach einstecken. Wenn man alle Rechner im LinuxMCE Netzwerk betreibt, dann dient der Core als DHCP-Server und Firewall für das gesamte Heimnetz.
Die Verbindung zwischen dem Core und den Media Direkctors erfordert die Übertragung einer erheblichen Menge an Daten. Darüber hinaus ist es nicht einfach ein kabelloses Netboot einzurichten. Aus diesen Gründen wird empfohlen eine Kabelverbindung zwischen dem Core und den Media Direktors zu verwenden.
Andere Geräte die keinen hohen Datenverkehr benötigen, z.B. PDAs die als Orbiter eingesetzt werden, können kabellos über einen WLAN-Access-Point verwendet werden (dieser kann später an das LinuxMCE Netzwerk angeschlossen werden).
Die Auswahl der Hardware kann schwierig sein. Deshalb gibt es mehrere Artikel dazu in der Kategorie Hardware
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LinuxMCE ist Linux-basiert. Manchmal sind Treiber für Linux nicht so schnell verfügbar wie für Windows. Wenn man neue, exotische Hardware gekauft hat, kann es sein das es keine Treiber für Linux gibt. Man sollte zuerst in der Kategorie Hardware nach schauen. Außerdem gibt es unter linuxcompatible.org eine Liste mit unterstützter Hardware. Eine letzte Möglichkeit herauszufinden ob die gewünschte Hardware kompatibel ist, ist ein Post im LinuxMCE Forum (deutsches Forum, englisches Forum).
Man kann auch verschiedene zusätzliche Karten in den Core einbauen, z.B. analoge Telefonkarten (z. B. von http://www.digium.com), oder analoge Video-Capture Karten zum Anschluss von Überwachungs Kameras. Mansollte sicherstellen das diese Linux kompatibel sind wie oben beschrieben. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wo die Installation dieser Karten in Ihrem Netzwerk LinuxMCE erfolgen kann. Man kann z.B. eine PVR-Sat-Video-Capture-Karte in einen einzelnen Media Direktor einbauen oder in der Core (was es einfachen macht sie im gesamten System zu benutzen).
Bluetooth Handys können als Fernbedienung genutzt werden indem man an jeden Media Direkto einen Bluetooth-Dongel anschließt (kosten ca. 20.- EUR). Jeder Media Direktor meldet die Bluetooth Signalstärke an den Core, so findet der Core raus in welchem Raum man sich befindet. Da alle Ressourcen in der das ganze Haus gemeinsam genutzt werden, ist man in der Lage jedes Gerät von überall aus zu bedienen, zumindest solange man sich in Reichweite der Bluetoothverbindung zu einem Media Direktor befindet (im Umkreis von ca. 10m).
Man kann auch den Low-Cost-Netzwerk-Audio-Player benutzen, wie die Squeeze-Box, die sich an beliebiger Stelle im System einsetzen lässt.
Der Core ist der Zentrale Verwalter von LinuxMCE auf dem Applikationen und Dienste laufen die zum Austausch von Daten und Anweisungen benötigt werden. Der Core steuert alle Komponenten von LinuxMCE. In dieser Konfiguration, benutzt der Anwender den Rechner nicht als Media Direktor. Andere Rechner werden benötigt um Musik, Videos und Fernsehsendungen wiederzugeben. Diese Art der Konfiguration wird empfohlen wenn man viele andere Geräte einsetzt. Alle Geräte haben Zugriff auf alle Ressourcen des Core.
Das Clean Core Projekt ist ein Versuch zur weiteren Senkung des Ressourcenverbrauchs des Core.
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| Anschluss an einen speziellen Core |
Ein Hybrid ist ein Rechner der gleichzeitig Core und Media Direktor ist. Diese Konfiguration wird oft bei Ein-Rechner-Lösungen eingesetzt, bei denen nur ein einziger PC im Home Entertainment Center vorhanden ist. Wie auch immer, man kann später noch weitere Media Direktoren dem Netzwerk hinzufügen.
Der Core Server (und damit auch der Hybrid) benötigt immer mehr Rechenleistung, wird heißer, benötigt mehr Lüfter (und ist damit lauter) und verwendet oft ein größeres Gehäuse als reine Media Direktoren. Bei vielen Anwendern gibt es nicht genug Platz um solche einen Rechner in Ihr Home Entertainment Center zu integrieren.
Mittlerweile gibt es einige als Media Center PC konzipierte Computer die sich auch als Hybrid einsetzen lassen.
LinuxMCE kann keine Media Direktoren betreiben ohne das vorher ein Core oder Hybrid installiert wurde.
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| Verbindungen zu einem Hybrid-Core |
Es gibt derzeit zwei Methoden LinuxMCE zu installieren. Die DVD Installation benötigt lediglich eine Disk. Die CD Installation benätigt 3 Disks (eine davon ist die Kubuntu LiveCD), ist dafür aber viel fexibeler.
LinuxMCE einrichten besteht aus 4 Schritten:
Der Audio/Video Wizard wurde entwickelt um ohne großen Aufwand Geräte (von einfachen Computermonitor bis zum High-End Plasma-TV mit vielen Ein- und Ausgängen) an einen Media Direktor anzuschliessen der die Inhalte des Core wiedergibt.
Dieser erlaubt einen Grundriss anzulegen und Szenarien zu jedem Raum zuzuordnen.
Dieser erlaubt einem den Speicherort von freigegebenen Media-Dateien und andere Media-Freiganben einzurichten.
Es gibt Wizards um die gängigen Einstellungen in LinuxMCE vorzunehmen, weitere Einstellmöglichkeiten findet man auf der LinuxMCE Admin Webseite. Der Anwender kann über die Admin Webseite jedes Gerät anpassen das von LinuxMCE gesteuert wird. Die Admin Webseite kann mit jedem Webbrowser aufgerufen werden, sowie vom Core/Hybrid und von jedem Media Direktor aus.
Auf der Szenarios Seite kann man für jeden Raum Szenarios anlegen und festlegen welcher Knopf in welchem Raum verfügbar ist.
Wenn man ein „Quick reload router“ durchführt, wird DCERouter automatisch Media Szenarion hinzufügen die alle Geräte einbinden die sich in den Räumen befinden.
Neue Szenarien werden auf den Orbitern angezeigt, sobald man „regenerate“ ausgeführt hat.
„Events“ müssen erstellt werden um bedingte Ereignisse anzulegen (z.B. ein Licht einschalten) die ausgeführt werden wenn eine Bedingung eintritt (z.B. ein Bewegungsmeldet wir ausgelöst oder die Sonne geht unter). Events können für die Sicherheitsüberwachung verwendet werden. Z.B. möchte man informiert werden (über Telefon oder eine Einblendung auf dem Fernseher) wenn ein bestimmtes Ereignis im Haus stattfindet (z.B. ein Bewegungsmelder wird ausgelöst). Neue einstellungen werden Aktiv wenn man den Core das nächste mal neu startet oder ein „Quick reload router“ ausführt.
Die meisten Einstellungen für MythTV werden automatisch vorgenommen. Weitere Informationen erhält man unter folgendem Link:
LinuxMCE ist fähig Windows kompatibele Freigaben zu nutzen durch sein integrietes Samba Netzwerkfreigabe Protokoll. LinuxMCE richtet eine „public“ Freigabe auf dem Core (oder einem NAS) ein um Dateien - audio, Video, usw. - zu speichern die jeder verwenden kann. Ausserdem wird für jeden Benutzer eine Private Freigabe auf dem Core (oder NAS) eingerichtet. Diese Freigaben sind von jedem Windows PC zugänglich, durch einfache eingabe der IP des Core oder Hybrid (normalerweise 192.168.80.1).
Wenn man eine Datei in das entsprechende Verzeichnis kopiert hat wechselt man auf die Webpage LinuxMCE Admin web page–>Files & Media–> Media Files Sync um sichr zu stellen das sich die neue Datei in der Datenbank befindet. Man kann der Datei nun Attribute (wie Darsteller, Regiseur usw.) und ein Cover zuordnen.