Ein NetBoot ist der Prozess, des Booten eines Betriebssystems über ein Netzwerk. Das Betriebssystem-Image ist auf der Festplatte eines zentralen Servers gespeichert (in diesem Fall der Core ), und wird in den RAM des Rechners geladen der das NetBoot anfragt.
In vielerlei Hinsicht ist es ähnlich wie das Booten von einer LiveCD oder Diskette, aber der Speicher liegt im Netzwerk.
Viele neuere PCs haben PXE im BIOS implementiert und sind in der Lage aus dem Netz zu booten. Ältere PCs aus den 1990er Jahren verfügen oft nicht über diese Fähigkeit.
Viele aktuelle Ethernet-NIC-Karten haben einen Hardware-Chip (PXE-ROM), der das booten über ein Netzwerk erlaubt. Diese Option wird aus der BIOS-Konfiguration auf dem PC angesprochen.
NetBoot ist drahtlos schwieriger, wenn die Wireless-Karte nicht über eine integrierte PXE-ROM-Chip verfügt. Überprüfen Sie die Spezifikationen des Herstellers. Einige Benutzer setzen drahtlose bridges ein, um drahtlose Netboots zu ermöglichen.
Wenn der PC eine aktive drahtlose und eine Draht gebundene Ethernet-Karte oder mehreren aktiven Draht gebundenen NIC-Karten hat, kann es schwierig werden, die Karte für PXE Netboot zu verwenden.
In allgemeinen, ist ein unmittelbarer Netboot aus dem BIOS am häufigsten über eine einzige Kabelverbindung erfolgreich.
Alternativ kann auch eine Netboot mit einem Boot-Loader, wie GRUB, auf dem lokalen PC-Festplatte erfolgen. Siehe diese GRUB PXE network boot Anleitung. Dies kann so konfiguriert werden, dass verschiedene Ethernet-Karten benutzt werden können und ermöglicht eine größere Flexibilität, aber es sind grundlegende Konfigurations und Linux-Kenntnisse erforderlich.
LinuxMCE kann sich automatisch so konfigurieren, das die Medien Direktors einen „Network Boot“ durchführen kann. In der Vergangenheit, wurde das Booten über das Netzwerk vor allem von Apple Computer genutzt, Windows und hat dies in der Regel nicht unterstützt. Dennoch sind fast alle modernen Computer sind in der Lage, aus dem Netzwerk zu booten, dies bietet einige wichtige Vorteile.
Wenn ein Computer aus dem Netzwerk bootet, bedeutet dies, das er seine interne Festplatte nicht verwendet. Stattdessen startet er vom Core. Dies erlaubt dir dein Betriebssystem auf dem Computer zu belassen unberührt von LinuxMCE, du betätigst nur eine Taste auf der Fernbedienung um festzulegen ob du deinen Computer als normalen PC nutzen willst, oder als Media Director (network boot). Wenn der Rechner als Media Direktor bootet musst du dir um deinen Computer keine soren machen. Er funktioniert wie ein Endgerät – kein Startmenü, keine Software zu installieren nichts zu konfigurieren und keine Viren um die du dir Sorgen machen musst. Dies löst eines der größten Probleme die Anwender mit Media PC's haben (z.B. Windows XP Media Center). Wenn Benutzer nur ein Video gucken wollen, Musik hören möchten oder eine DVD abspielen wollen müssen sie sich nicht mit dem Computer beschäftigen. Sie wollen nur ein Abspielgerät. Mit dem Netzwerk boot bekommt man das beste aus beiden Welten, einen Computer wenn man ihn benötigt und ein Abspielgerät den Rest der Zeit.
Das beste bei all dem ist, du must keine Software installieren damit der Rechner läuft. Wenn du deinen Computer anschaltest, dann drücke die Taste (meisten DEL bzw. Entf oder F2) um ins BIOS zu gelangen. Dort gibt es normalerweise eine Option um den Netzwerk boot zu aktivieren. Manchmal wird dies als PXE bezeichnet (das ist ein embedded Linux Netboot protocol). Es wird dort ebenfalls eine Option für die Boot Reihenfolge geben. Stelle den Netzwerk Boot vor die Festplatte. Somit kann der Core auswählen ob der Computer aus dem Netzwerk booten soll oder von der Festplatte.
Wenn du nicht herausfindest wie dur deinen Computer auf Netzwerk Boot umstellt, dann frage den Support oder in einem der Foren zu LinuxMCE nach.
Normalerweise wenn du im BIOS auf Booten vom Netzwerk umgestellt hast wir der Computer dir beim starten einen Moment lang die MAC-Adresse deines Rechners zeigen. Es gibt eine Advanced / IPs and Mac's Seite auf deiner LinuxMCE Admin Site die dir alle MAC's zeigt die du bei dir zuhause benutzt.
DHCP muss aktiviert sein um Network Boot zu benutzen. Du kannst DHCP aktivieren indem du es im Installations-Assistenten auswählst, oder später auf der Admin Page einschaltest.
Netboot ist in der Regel langsamer als booten von der Festplatte (hängt von der Netzwerkgeschwindigkeit ab). Wenn du wenig Speicher in deinem Rechner hast, kann abhängig von der Geschwindigkeit des Netzwerks, ist das Swapen langsamer sein als auf einer Festplatte. Die „Festplatte“ die du in deinem Media Direktor benutzt ist nur so schnell wie die Geschwindigkeit denes Netzwerkes. Zu guter Letzt kann es vorkommen, das das Netboot auf mancher Hardware nicht funktioniert. Das kann zu kernel panic (englisch) führen (z.B. die Hardware wird nicht von Netboot erkannt).
Dies wirkt wie eine alberne Anmerkung, aber die Programmierer von PLUTO und LinuxMCE mögen das Konzept des Netbooting. Persönlich mag ich es nicht. Aus den oben genannten Gründen (kommentarlos übersetzt von der englischen WIKI Original hier. Sehr wenige PC's werden heutzutage mit sehr kleinen Festplatten ausgeliefert und es scheint mir einfach zu sein, eine zweite Partition zu erstellen (z.B. unter Benutzung der Gparted Live CD) auf jedem Rechner den ich als Media Direktor benutzen möchte. Ich installiere LinuxMCE einfach auf der zweiten Partition und konfiguriere es media_director_without_netbooting. Wenn ich den Rechner boote wird GRUB mich auswählen lassen ob ich den Media Director benutzen will oder mein normales Betriebssystem auf der ersten Partition. Dieser Weg ist leichter als das Netboot (für welchen ich das BIOS verändern muß) zu benutzen.
LinuxMCE von einer zweiten Partition zu starten ist wesentlich schneller als ein Netboot zu benutzen. Außerdem kann ich die Kubuntu Hardwareerkennung ausschalten um den Boot Vorgang zu beschleunigen (das ist aber nichts für Anfänger).
Plug and play ist gut touch an go ist besser.